Frühjahr 1/2004
Vorgestellt von Johanna und Lissi Klaus
AVI (2002): Salz im Haar. 5.Aufl. München: dtv junior
1832: Die 13jährige Charlotte muss allein mit dem Schiff von England nach Amerika reisen. Sie erlebt dort viel Schreckliches und manches Schöne, entdeckt ihre Liebe zur See und trifft eine mutige Entscheidung.
Byng, Georgia (2002): Molly Moon’s Incredible Book of Hypnotism. London: MacMillan (auch auf Deutsch erschienen)
Molly Moon wurde als Waisenkind in einer „Moon’s Marshmallows“-Box gefunden. Sie lebt in einem Waisenhaus, das von der tyrannischen Mrs-Adderstone geleitet wird, bis sie die außergewöhnliche Fähigkeit der Hypnose erlernt…
Chidolue, Dagmar (1997): Fritz + Willi. München: Carl Hanser Verlag
Die Schwestern Melanie und Iris hecken oft Streiche aus. In einem ihrer Spiele sind sie Fritz und Willi, was vielleicht noch nicht besonders abenteuerlich klingt. Aber dann sind sie plötzlich einem Katzenmörder auf der Spur.
Funke, Cornelia (2003): Tintenherz. Hamburg: Dressler
Meggie wird vom finsteren Capricorn gefangen genommen. Sie erfährt, dass Capricorn - und nicht nur er - aus dem Buch Tintenherz in unsere Welt gekommen ist, aus Versehen "herausgelesen" von Mo, der „Bücherarzt“ ist und Meggies Vater. Ihre Mutter ist vor 14 Jahren verschwunden und Meggie weiß endlich, was mit ihrer Mutter geschehen ist. Auf auf CD im Handel.
Gaarder, Jostein und Hagerup, Klaus (1999): Bibbi Bokkens magische Bibliothek. München: Carl Hanser Verlag
Berit und Nils sind CousInen, die in einem gemeinsamen Briefbuch jede Menge Geheimnisse austauschen. Als ein Brief mit einer mysteriösen Nachricht, ein rätselhaftes Buch ohne Autor und eine geheimnisvolle Frau auftauchen, stoßen Berit und Nils bei ihren Nachforschungen auf eine unterirdische Bibliothek.
Held, Kurt (o.J.): Die rote Zora und ihre Bande. Frankfurt/Main: Sauerländer
Die Rote Zora ist unbestrittene Anführerin einer Bande von obdachlosen Kindern, die in einer Burgruine in Dalmatien hausen. Das Überleben ist ein täglicher Kampf, der nicht nur durch Stehlen vom Markt gewonnen wird. Noch wichtiger ist, dass die Rote Zora ihre Bande zusammenhält. Ein klassisches Kinderbuch mit einem außergewöhnlichen Mädchen.
Isau, Ralf (2003): Das Museum der gestohlenen Erinnerungen. Ein phantastischer Roman. Stuttgart: Thienemann
Die Berliner Zwillinge Jessica und Oliver haben nach den Ferien vergessen, dass sie einen Vater haben. Bei ihren Nachforschungen, wie das passieren konnte, stoßen sie auf das Reich der verlorenen Erinnerungen. Und plötzlich muss Jessica nicht nur ihren Vater, sondern schließlich auch noch ihren Bruder suchen. Dabei hilft ihr die Museumsangestellte Miriam.
Kindl, Patrice (1998): Anna in der Wand. München: dtv junior extra
Anna ist sehr schüchtern. Sie geht nur selten ans Tageslicht und bleibt am liebsten bei ihrer Mutter und den Schwestern im Haus. Sie ist so unauffällig, dass sie oft gar nicht bemerkt wird. Als sie in die Schule gehen soll, baut sie in ihrer Panik unbemerkt geheime Gänge in dem großen Haus und verschwindet einfach darin. Das geht bis zu ihrem 13. Lebensjahr gut. Dann wird ihr unscheinbares Leben durch einen Liebesbrief, einen bevorstehenden Umzug und ihre Körpergröße aufgewirbelt. Nun muss sie die Geheimgänge verlassen.
Lindgren, Astrid (1990): Madita. Gesamtausgabe. Hamburg: Friedrich Oetinger
Madita ist sieben und heißt eigentlich Margareta, aber so wird sie nur genannt, wenn sie wieder etwas angestellt hat. Aber sie stellt oft etwas an, denn wer möchte nicht wissen, wie man mit einem Regenschirm fliegen kann und wie es sich anfühlt, eine Erbse in die Nase zu stecken?
Lindgren, Astrid (1990): Ronja Räubertochter. Hamburg: Friedrich Oetinger
Dass Ronja und Birk sich anfreunden, war nicht vorgesehen, denn ihre Väter sind Oberhäupter verfeindeter Räuberclans. Als die Väter diese Freundschaft verbieten wollen, beschließen sie, gemeinsam wegzulaufen und im Wald allein zu überleben. Lindgren ist es wieder einmal gelungen, die menschlichen Beziehungen wie auch das Leben in einer wilden Natur unterhaltsam, mit Spannung und Tiefgang zu zeichnen. Und ganz nebenbei spielt wieder einmal ein Mädchen die Hauptrolle.
Nöstlinger, Christine (1994): Wetti & Babs. Weinheim: Beltz&Gelberg, J&V
Barbara, Babs oder Wetti genannt, führt ein relativ normales Teenagerleben. Da erweist es sich als ganz schön abenteuerlich, die alltäglichen Aufgaben, wie Haare färben oder auf den kranken Bruder aufpassen, zu bestehen.
Pullmann, Philip (2002): Der goldene Kompass (Bd. 1). Das magische Messer (Bd. 2). Das Bernstein-Teleskop (Bd. 3). München: Heyne (Taschenbuchausgabe)
Mit seiner Trilogie hat Pullmann eine, oder besser viele faszinierende Fantasiewelten geschaffen, in der eine Heldin im Mittelpunkt steht. Das Mädchen Lyra lebt in einer der unseren ähnlichen Welt. Alle Menschen dort besitzen aber einen eigenen Dämon, ein Tier, das ein Spiegel des inneren Ichs darstellt und mit dem sie kommunizieren können. Als mehrere Kinder verschwinden, macht Lyra sich begleitet von ihrem Dämon auf den Weg, um mithilfe des Goldenen Kompasses das Geheimnis der verschwundenen Kinder zu ergründen. Es ist der Auftakt zu einer mutigen, phantasievollen Odyssee, die Lyra in verschiedene Welten führt, in denen sie Freunde und Feinde kennen lernt, obwohl die Scheidelinie nicht einmal bei Lyras Eltern klar zu ziehen ist.
Schneider, Karla (1992): Die abenteuerliche Geschichte der Filomena Findeisen. Weinheim: Beltz
Filomena Findeisen lebt in Dresden. Man schreibt das Jahr 1813, es ist Krieg. Filomena schließt sich den Gauklern an, mit denen sie ein abenteuerliches Jahr verbringt und in dem sie eine wirkliche Freundin findet.
Terhart, Franjo (1995): Ich – Grace O’Malley. Die abenteuerliche Geschichte einer irischen Piratin. München: dtv junior
Grace O’Malley hat wirklich gelebt – vor der Westküste Irlands. Als einzige Piratin ihrer Zeit hat sie für ihren Clan, für die Freiheit, für ihr Land gekämpft. Klar, dass sie dabei Ärger mit den Engländern bekommt. Als ihr Sohn gefangen wird, tritt sie der Königin mutig entgegen. „Ich spreche zu Dir wie eine Königin zu anderen. Du gebietest hier so wie ich in meinem Reich gebiete.“ Ein Abenteuerbuch, das trotz oder vielleicht gerade wegen des realen Hintergrundes fesselt.
Wrede, Patricia C. (1997): Die Drachenprinzessin. Die Zauberwald-Chronik I. München: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag (seit 2001 auch als Omnibus-Taschenbuch erhältlich)
Die Prinzessin Cimorene hat keine Lust auf ihr langweiliges Prinzessinnendasein. Kurzerhand packt sie ihre Lieblingskrone ein und macht sich auf den Weg ins Drachenland, um Drachenprinzessin zu werden. Eine viel spannendere Aufgabe wie sich herausstellt. In dem Folgeband „Die Drachenprinzessin rettet den Zauberwald“ (1999) muss Cimorene wieder gegen böse Zauberer ankämpfen, um den Drachenkönig Kazul zu retten.
Wild, Leonardo (2001): Extrem! München: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag
Seitdem ihr Vater bei einem Sky-Diving-Unfall ums Leben gekommen ist, sucht die 16jährige Heike bei verschiedenen Extremsportarten nach ihren Grenzen. Ob Bungeejumping, Kanufahren oder Klettern, alles will Heike ausprobieren und bringt dadurch sich und andere in ernste Gefahr.
Zingsem, Vera (2001): Die Einladung nach Jerusalem. Frankfurt/Main: Büchergilde Gutenberg
Dieses Buch erzählt von einer abenteuerlichen Freundschaft, die sich in Jerusalem zwischen dem deutschen Mädchen Miriam, der Jüdin Debbie und der arabischen Amal entwickelt. Viele Vorurteile müssen überwunden werden, bevor die Mädchen aus der zweigeteilten Stadt aufeinander zu gehen. Ein Buch der Hoffnung und Menschlichkeit vor dem Hintergrund eines grausamen und unmenschlichen Konfliktes.
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Edith Sitwell (1887-1964) englische Schriftstellerin